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fleischlin/meser



Beatrice Fleischlin und Anja Meser berühren in ihren Arbeiten, die mit populären Formen des Unterhaltungsbusiness flirten, auf humorvolle Weise grundmenschliche Fragen.

In COME ON BABY (2011) wagten sie sich auf amüsante Weise in den Themenkomplex sex & gender vor.
DROP DEAD, GORGEOUS! (2013) befragte die letzte Gewissheit unseres Daseins, seine Endlichkeit. I JUST WANNA FUCKING DANCE oder BEGEISTERUNG UND PROTEST (2016) suchte nach den Bewegungen, die entstehen, wenn Menschen mit Systemen nicht einverstanden sind, sie aber keine Steine werfen wollen - ein Abend über gewaltlosen Widerstand an der Schnittstelle zwischen Politik und Popkultur (Kaserne Basel, Südpol Luzern, Gessnerallee Zürich, Zeitgenössische Schweizer Tanztage 2017 Genf, Sophiensaele Berlin, Theater Rampe Stuttgart 2018).

fleischlin/meser entwickeln auch Teilarbeiten im Rahmen grösserer Konzepte, wie zum Beispiel SWEETHEART als Teil des Performance-Spazierganges X-Choreographen für Tanz im August Berlin (2012), den Eskortservice LEZ HOMMES im Rahmen des performativen Ferienresorts Berlin del Mar (Sopiensaele Berlin 2011) oder DO YOU FEEL REAL? für Zürich tanzt (2013).

Im Mai 2017 realisierten sie am Südpol in Luzern RADICAL HOPE no1 / PILATUSBLICK, ein Tanzprojekt mit geflüchteten Jugendlichen. Das Projekt löste grosse Begeisterung aus und wurde im November 2017 wiederaufgenommen.

Neben den Recherchen zu »WHAT IS HUMAN?« (AT) entwickeln fleischlin/meser »THIS IS ME - einen Postgender-Solo-Abend«